Das pad

Das pad (performance art depot) gilt als Zentrum der Performance-Kunst in Rheinland-Pfalz. Neben den Arbeiten von Schmitt&Schulz stehen hier Gastspiele und zwei internationale Festivals pro Jahr auf dem Programm. In den Räumen eines ehemaligen Großhandels-Betriebs in der Mainzer Neustadt entdeckt man die große Halle des pad mit 100qm Bühne und gemütlichem Foyer nur, wenn man die Wendeltreppe im Eingangsbereich hinabsteigt. Hier laden Sitzgruppen zum Verweilen und Diskutieren ein, bevor man schließlich den Bühnenraum betritt. Die Ausstattung des pad, die Licht- und Tonanlage und der Backstage-Bereich, sind für die Bedürfnisse des Ortes maßgeschneidert.Als künstlerische Leiter und Kuratoren des pad vertreten Nic Schmitt und Peter Schulz eine klare ästhetische Linie, die sich mit dem Stil und Ansatz ihrer eigenen Arbeiten deckt: pad – das garantiert heitere, erschreckende, staunen machende, anregende, aber auf jeden Fall angenehme Abende.

Schmitt&Schulz über ihre Arbeit im pad:

„Das pad (performance art depot) gründeten wir im November 2007 und betreiben es seither als Spiel- und Produktionsort für zeitgenössische Formen der Darstellung.

Seither haben wir zahlreiche Performances, Installationen, choreografische Performances und viele andere, teils außergewöhnliche Inszenierungen für die pad-Bühne produziert (siehe Projekte).

Das pad ist in den Räumen einer ehemaligen Großhandels-Lagerhalle im Untergeschoss eines Wohnhauses in der Mainzer Neustadt und besitzt einen kleinen ebenerdigen Eingang in der Leibnizstraße (46). Direkt neben dem vietnamesischen Restaurant Hanoi liegend wirkt der Eingang des pad, als sei es ein kleines Café, die große Halle mit 100qm Bühne und gemütlichem Foyer mit Sesseln und Sofas entdeckt man nur, wenn man die Wendeltreppe im Eingangsfoyer hinabsteigt.

Angefangen mit zahlreichen geliehenen Möbeln, geliehener technischer Ausstattung und einem improvisierten Büro ist das pad nun für unsere Zwecke recht gut ausgestattet. Neben den zwei voll eingerichteten Büros besitzt das pad eine mit Tanzboden und schwarzen Molton-Vorhängen ausgestattete große Bühne mit einer  vollständigen technischen Einrichtung, einer Zuschauertribüne und Künstlerduschen.

Das gemütliche Foyer wurde nach und nach mit noch gut erhaltenen Möbeln, die wir größtenteils auf dem Sperrmüll entdeckt haben, eingerichtet.

Viele Besucher loben die heimelige Atmosphäre und den Retro-Stil. Unser Anliegen beim Abtrennen und Einrichten des Foyerbereichs war es, von Anfang an einen Begegnungsort für Zuschauer und Künstler zu schaffen. Performer und Regisseure sollen bei uns für die Zuschauer ansprechbar sein.

So laden wir die Zuschauer sehr oft zum Künstlergespräch ein und zum anschließenden Feiern und Verweilen.

Was das Programm anbetrifft, so vertreten wir eine klare kuratorische Linie, die sich auch mit dem Stil und Ansatz unserer eigenen Inszenierungen deckt.
Es werden nur Künstler / Gruppen eingeladen, deren Arbeit wir (zumindest als Video-Mitschnitt) gesehen haben. Als Qualitätsmerkmal zählen bei uns nicht Referenzen sondern ausschließlich die Qualität der künstlerischen Arbeit.
Dazu zählt für uns neben einem ästhetischem Ausdruck und der Präsenz und Authentizität der Darsteller auch ein gewisser Unterhaltungswert.
Nur wenn die Performance einen Weg findet, wie sie die Aufmerksamkeit des Zuschauers auf sich zieht, kann sie auch Inhalte vermitteln.

Wir freuen uns immer wieder, wenn wir es schaffen, Zuschauer hinzuzugewinnen, für die Performance bisher eine eher abschreckende weil als elitär und intellektuell verschriene Kunstform darstellte und die plötzlich angenehm überrascht sind, dass sie im pad einen spannenden, heiteren oder anregenden angenehmen Abend hatten.“

Mehr über das pad folgt in Kürze, denn leider hat ein Virus alle Inhalte auf unserer Homepage entfernt.

Wir arbeiten an der Wiederherstellung.

Bis dahin verweisen wir für weitere Informationen über das performance art depot auf die pad-Homepage.